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<pre>Anderseits hatten sich die zum ersten Bayern-Jägern aufschwingenden Leverkusener zuletzt derart solide präsentiert, dass auf der Alm durchaus von klaren Verhältnissen ausgegangen werden kann:  <p> Der SC Freiburg hat die letzten elf Bundesliga-Duelle mit Borussia Dortmund allesamt verloren. Der letzte Sieg über den BVB gelang den Breisgauern im Mai 2010 — mit 3:1 zu Hause.  <p>  Namentlich in der Offensive kann der Verein eine Renaissance der Spielkultur vermelden: Mit den bislang herausgespielten 62 Torchancen finden sich die Werks-Kicker auf einer Stufe mit dem seit kurzem nicht mehr ganz so unangefochtenen Spitzenreiter aus Dortmund ein. <p> Dabei kam die Wende zugunsten der Münchener meist durch eine gehörige Leistungssteigerung nach dem Seitenwechsel zustande. <p>  In den Augen vieler aber bloß ein Lippenbekenntnis; erst recht nach der überaus emotionalen Reaktion Labbadias während eines Sky Interviews. Dieses hatte der HSV-Coach nämlich verärgert abgebrochen, als Reporter Patrick Wasserziehr die aufkommenden Diskussionen um seine Person zu Sprache brachte.  </pre>


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<pre>In der Liga Saison 2015/16 nahmen die Breisgauer zunächst nach einem 1:1-Remis immerhin einen Punkt aus der Red Bull Arena mit, ehe der Mannschaft von Christian Streich in der Rückrunde gar ein 2:1-Heimerfolg gelang.  <p> Yoshinori Muto sei Dank! Schließlich sorgte der Nippon-Bomber nicht nur für den umjubelten Treffer zum 3:3, sondern mit seinen weiteren Toren zum 1:0 und 2:0 auch dafür, dass sich die Mainzer kurz vor dem Halbzeitpfiff bereits auf der Siegerstraße wähnten.  <p>  Von den letzten vier Pflichtspielen (drei in der Bundesliga, eines in der Europa League) wurde keines verloren — das jüngste sogar gewonnen: Mit 2:1 gegen Bayer Leverkusen. <p> Er vergab wieder einige hochkarätigen Chancen und aus Dortmunder Sicht muss man sich fragen: Wenn er gegen diese inferioren Wolfsburger nicht trifft — gegen wen dann? <p>  Die Sachsen haben im Rennen um den Europapokal zuletzt an Boden verloren. Allerdings konnte der BVB die Gunst der Stunde nicht nutzen und hat die Gelegenheit verpasst, den zweiten Tabellenplatz abzusichern. Dabei wären gegen Augsburg mehr als genug Chancen vorhanden gewesen.  </pre> 


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<pre> Das könnte aber bald der Fall sein, nämlich dann, wenn seine Elf nun auch nach dem Duell mit Tabellennachbar Nürnberg mit leeren Händen dasteht.  <p> Somit täten die Augsburger Spieler gut daran, ihrem Trainer am Sonntag gute Argumente zum Bleiben abzuliefern, um nicht schon bald nicht nur ohne Punkte, sondern auch ohne Führungspersonal dazustehen: Allerdings erscheint es als eine Herkulesaufgabe, ausgerechnet aus Leverkusen etwas mitzunehmen.  <p>  Damit haben die Fuggerstädter die Europapokalränge wieder in Griffweite — auf die Europa League fehlen aktuell nur zwei Punkte. Um nach diesem Spieltag auf einem internationalen Startplatz zu stehen, ist allerdings ein Auswärtssieg bei RB Leipzig erforderlich. <p>  Im Gegensatz zu den Schalkern befindet sich der FSV Mainz 05 auf dem aufsteigenden Ast. Wurden nach der peinlichen 0:1-Heimpleite gegen den Bundesliga-Debütanten aus Ingolstadt bereits schlimmste Befürchtungen geweckt, hat sich die Mannschaft von Martin Schmidt durch den Fehlstart nicht aus der Ruhe bringen lassen und zuletzt kräftig nachgelegt. <p>  Zur potentiell angespannten Lage trägt etwa ausdrücklich auch die Personalie Emil Forsberg bei, den eine Rotsperre wie ein Souvenir an den früh besiegelten Untergang in der Allianz-Arena erinnert: Der für die Offensive so wichtige Schwede meldete sich gleich für drei Partien ab.  </pre>


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<pre> Die in dieser Phase demonstrierte Zielstrebigkeit ließ dann auch vergessen, dass die Leistung unter der Woche über weite Strecke ausbaufähig war; vor allem die erste Halbzeit hatte den Eindruck vermittelt, dass das Pensum der vergangenen Tage vielleicht etwas zu umfangreich gewesen war.  <p> Als Schlüsselszene stellte sich vor knapp vier Wochen insbesondere der Elfmeter zum 2:1 heraus: Da Wendell gegen Bartels zur Notbremse griff, rannte plötzlich eine dezimierte Werkself einem so sicherlich nicht erwarteten Rückstand hinterher.   <p> Wann findet Mainz in die Erfolgsspur zurück und verlässt den Relegationsplatz? Diese bange Frage müssen sich die Fans der Rheinhessen seit mehreren Wochen stellen. Am Ostersonntagabend (18:00 Uhr) soll es endlich so weit sein, allerdings wartet mit Borussia Mönchengladbach ein unangenehmer Konkurrent. <p>  Werden die Akkus in der Winterpause wieder aufgetankt, könnte die Elf vom Niederrhein dann sogar von den jüngsten Fehltritten profitieren: Während sich die direkte Konkurrenz weiterhin durch Europa schleppt, darf sich die Borussia ganz auf den Wiedereinzug in die Königsklasse konzentrieren.  <p> Während die „Königsblauen“ eine Auswärtsniederlage in Wolfsburg kassierten, feierten die Berliner einen knappen Heimsieg gegen Aufsteiger Nürnberg.  </pre>


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<pre> Wir sind deshalb überzeugt, dass die Borussia die Tür zur europäischen Königsklasse auch am 3Spieltag offen halten kann: Da es danach aber umgehend in der Allianz Arena weitergeht, dürfte sich das Thema Champions League dennoch in absehbarer Zeit erledigt haben.  <p> Auch wenn ein Wunder nicht ganz ausgeschlossen werden kann, planen die Verantwortlichen für den Abstieg und haben die Lizenzunterlagen für die Liga eingereicht.  <p>  Die Knappen selbst haben es in den letzten sieben Heimspielen gegen den Rekordmeister lediglich auf zwei Torerfolge gebracht; gleich fünf Mal stand auch nach 90 Minuten noch immer die Null. <p>  Ein Sieg tut also Not, damit sich die Freiburger etwas Luft verschaffen und sich in sicherere Tabellengefilde verabschieden können. Bisher hat es mit einem „Dreier“ allerdings noch nicht geklappt, auch wenn die Performance im Schwarzwald-Stadion bislang eine recht gute war.  <p> Vor allem deshalb, da Freiburg nun schon seit fünf Spielen auf einen Sieg wartet und mit RB Leipzig nächste Woche abermals ein starker Gegner wartet.  </pre>


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